Sterben ist Teil des Lebens. Schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, ist deshalb seit jeher eine seelsorgerliche Aufgabe der Kirche.
Nach christlichem Verständnis ist nämlich jeder Mensch „Ebenbild Gottes“ und hat deshalb eine besondere und unverlierbare Würde. Diese Würde gilt es im Leben und insbesondere auch im Sterben zu achten.
Unter Sterbebegleitung versteht man darum alle Maßnahmen zur ärztlichen und pflegerischen Versorgung und der umfassenden Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden. Dazu gehören die körperliche Pflege, das Löschen von Hunger und Durstgefühl, das Mindern von Übelkeit, Angst und Atemnot, aber auch menschliche Zuwendung und seelsorgerlicher Beistand.